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Als Videospiel wird Dragonball gemeinhin als Beat’em’Up in einer eigenen Welt und Liga angesehen, doch gerade auf Nintendos DS sahen die Annäherungen an den Manga sehr unterschiedlich aus. Mit „Dragonball: Origins“ stand den Fans ein waschechtes Jump’n Run ins Haus und mit „Dragonball Z Goku Densetsu“ ein Rollenspiel, das mit Hilfe von Karten gespielt wurde. Mit dem neuen Ableger „Dragonball Z Attack of the Saiyans“ möchte man bei Bandai Namco wieder einen neuen Versuch wagen in die Nische der Rollenspiele ein bisschen Füllmasse zu bringen.

Kurz und bündig

Das wohl auffälligste Merkmal des Spiels ist, dass es schon nach der ersten wirklichen Invasion der Erde endet. Nach Vegeta und Nappa ist Schluss. Die Geschichte bis dahin wird in 15 Einzelabschnitten erzählt. Der Hauptplot wird von den im weiteren Verlauf des Mangas immer unbedeutender werdenden Charakteren bespielt. Statt Trunks und Son Goten stehen Yamchu, Kuririn und Tenshinhan euch im Kampf zur Seite. Nach rund der Hälfte der Spielzeit werden die Level jedoch größer. Leider bestehen die größeren Level nur den Vergleich in den eigenen Reihen. Misst man diese an den wirklich großen Rollenspielen auf dem DS, backt Dragonball definitiv nur sehr kleine Semmeln.

Zug um Zug

Wie oben schon erwähnt geht es in „Dragonball Z Attack of the Saiyans“ Runde um Runde zur Sache. In klassischer RPG Manier bewandert ihr die Oberfläche bis ihr von einem Zufallskampf auf das Schlachtfeld gerufen werdet. Zur Teilnahme sind immer nur maximal drei Charaktere zugelassen. Alle anderen der insgesamt fünf Spielfiguren sind automatisch Teil der Reserve. Seid ihr am Zug, geht alles den Weg des ‚Otto Normal Rollenspiels‘. Neben dem Standardangriff und dem Verteidigungsbefehl könnt ihr euch auch mit härteren Bandagen am Gegner vergreifen. Mit Super Attacken und den bekannten Angriffe wie die Wolfzahn , und Sonnen Faust, oder das Kamehameha könnt ihr die Widersacher gehörig vermöbeln. Natürlich könnt ihr auch in eure Tasche greifen und euch mit magischen Bohnen oder KI Tränken heilen oder neue Schusskraft verschaffen. Werdet ihr von eurem Feind oft und hart getroffen, macht sich Zorn in euch breit verständlich, wenn man dauernd die Gesichtsbacken gewärmt bekommt. Den aufsteigenden Zorn leitet ihr in die richtige Bahn, wenn ihr eure Wut in einem ultimativen Angriff bündelt. Dieser ist natürlich sehr stark und effektiv, allerdings funktioniert diese Attacke nicht nur alleine sondern auch in der Gruppe. Je nach Charakter und Angriff kann man zahlreiche Variationen bestaunen. Um dem ganzen Zorn und dem damit verbundenen Lebensenergieverlust aus dem Weg zu gehen, könnt ihr mit passender Reaktion eine aktive Abwehr einleiten. Ganz werden Treffer so zwar nicht verhindert, aber zumindest gelindert. Wollt ihr während der Auseinandersetzung die Kampfformation ändern, stehen euch fünf belegbare Felder zur Verfügung. Nach jedem Kampf bekommt ihr typischerweise Erfahrungspunkte, die ihr in die Entwicklung eurer Kämpfer stecken könnt. So erhöht ihr beispielsweise eure Kraft, Tempo oder eure Fähigkeiten. Diese Punkte können an anderer Stelle aber auch in neue (ultimative) Fähigkeiten und Talente investiert werden.

In der Welt außerhalb der epischen Schlachten repräsentiert eine Figur euer Team. Ihr müsst euch jedoch nicht immer von ein und derselben Person repräsentieren lassen und das sollt ihr auch nicht, denn an manchen Stellen können euch die rhetorischen Unterschiede der Mitstreiter Vor und auch Nachteile einbringen. In der Kristallkugel, welche ihr in einer eurer ersten Missionen erlangt, könnt ihr euer nächstes Ziel nochmal nachlesen, das Kombo Verzeichnis von Zorn Kombos studieren und Informationen über Feinde einholen. Letzteres setzt jedoch einen Scouter der kleine Computer am Auge der Sayajins voraus. Die Capsule Corporation von Son Gokus langjähriger besten Freundin und Vegetas späterer Frau Bulma spielt ebenfalls eine große Rolle im Segment der Goodies im Spiel. In den firmentypischen Kapseln verstecken sich so allerhand nützliche Gadgets wie Gasmasken für giftige Gebiete oder Dunkelheitskarten die selbige vertreiben. Gespeichert wird im brigen an Plattformen der Kapselfirma. Diese Speicherpunkte sind jedoch gerade zu Beginn schlecht verteilt. Man segnet viel zu häufig das Zeitliche, da man einfach nicht das Format für eine ausgedehnte Erkundungstour nach einem Speicherpunkt hat. Ist man etwas weiter was die Entwicklung betrifft, kann man die Speicherpunkte einfacher ersuchen. Alles was nicht in Kapseln verpackt ist, kann von euch in Shops erstanden werden. Objekte, Fähigkeiten und Ausrüstung wandern aus dem Laden ohne Umschweife in euren Beutel. Gegenstände die nicht im Laden erhältlich sind verbergen sich, wie soll es auch anders sein, in Kisten. Diese hölzernen Freunde der Rollenspieler sind aber nicht immer frei zugänglich. Blinkende Hindernisse zeigen dem Hobby Sayajin an, dass er hier mit KI Energie arbeiten muss.
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