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DCVDNS hat mit seinem Track Der erste tighte Wei$$e eine Diskussion ins Rollen gebracht. In Anlehnung anTaktlossrapptDCVDNSim Song:“Der erste tighte Weiße seit dem letzten tighten Nia.“ Nachdem die unangebrachte Line bereits ordentlich Kritik von Mortel nach sich zog, äußert sich jetzt auch Animus in einem ausführlichen Facebook Statement zum Song.

Ihm missfällt dabei nicht nur die Benutzung des Wortes „Nga“, sondern auch die Tatsache, dass DCVDNS im Song andeute, als Weißer habe man es im Hiphop schwerer:

„DCVDNS benutzt einfach das N Wort und keiner sagt was, behauptet in einer Szene voller Ma[r]teria/Casper/Trailerpark/Fler/Max Herre/187/Beginners etc. etc., dass deutsche weiße keine Chance hätten wegen den bösen Schwarzen Kanaken.“ [sic]

Deutliche Worte von Animus, der erklärt, die deutsche Rap Szene dürfe nicht zulassen, „dass solche Worte zur Normalität werden“.

„Rassist bleibt rassist und wird bei jeder Gelegenheit gefckt!“ [sic], schließt Animus sein Statement ab, in dem er sich zudem an ein Treffen mit DCVDNS zurückerinnert.

Auch Fler bezieht in einem kurzen Tweet Stellung und rät DCVDNS:

DCVDNS scheint derweil weiter auf den Taktloss Bezug zu verweisen. Auch, wenn man vielleicht verstehen kann, wie die Line gemeint ist, und man diese vermutlich in einem künstlerischen Zusammenhang sehen muss, hat er sich in der Situation doch etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt.

„Hast du Na gesagt?“ Mortel stellt DCVDNS zur Rede

Es gibt Dinge, mit denen sollte man besonders vorsichtig sein: Zum Beispiel Sprache. DCVDNS gehört eigentlich zu den Rappern, die jedes Wort mit Bedacht einsetzen. Bei einer Anspielung auf Taktloss ist er jetzt allerdings übers Ziel hinaus geschossen. Was Mortel auf den Plan ruft, der DCVDNS via Twitter zur Rede stellt.

Meine Fresse, es ist ein Taktloss Zitat. Er wirft das Wort doch nicht einfach so in den Raum. Wenn man sich darüber aufregt, gibts nur zwei Möglichkeiten:

a) Man versteht den Bezug nicht, was für jeden, der was mit Deutschrap zu tun hat, ziemlich peinlich ist

b) Man glaubt, Worte wären irgendwie magisch und allein der Klang der Aneinanderreihung von Buchstaben wäre intrinsisch problematisch. Von wegen „Kontext ist egal.“ Nach dieser Logik wäre es zum Beispiel auch „rassistisch“, wenn jemand sagt „Ich bin absolut gegen Rassismus, nie im Leben würde ich einen Schwarzen als bezeichnen“. ER HAT JA DAS N WORT GESAGT, ALSO RASSISMUS. Alter, wir sind nicht in Harry Potter, wo Böses passiert, wenn man Voldemort sagt.

Das Wort an sich ist für jeden schwarzen wie ein Stich im Herz man kennt es auf der Arbeit wenn einer mal seit sehe ich aus wie dein oder dein das tut im Herzen schon sehr weh auch wenn man weiß dass der andere kein Rassist ist weiß man dass das Wort nur für schwarze erfunden wurde um ihnen klar zu machen dass sie minderwertig minderwertig sind und weniger wert daher verstehe ich schon wenn ein schwarzer sich darüber aufregt egal in welchem Aspekt man das Wort benutzt man sollte es einfach nicht benutzen das dasselbe wie als für dich irgendein Wort benutzen was nur für Juden zu Hitler Zeiten erfunden wurde und ist aber ich aber kein Rassist bin ist nur als Punchline oder als Vergleich nutze

Hasse Ice Cube Interview gesehen häh?? Nur das Ice Cube der größte Rassist und Ignorant von allen ist. Das witzige ist nämlich, das Schwarze außerhalb der Hip Hop mehrheitlich dafür schämen und beleidigt fühlen wenn irgendwer das N Wort sagt egal ob schwarz oder Weiss aber da sagt niemand was. Jeder der das N Wort sagt beleidigt jemanden nicht nur weiße und jeder Schwarze Rapper der das Wort Tag täglich benutzt zieht seine Rasse in den Dreck und ist damit viel schlimmer aber da sagt niemand was. Ganz klare Doppelmoral

Eigentlich schreibe ich ja nie Online Kommentare, aber bei diesem ganzen Thema muss ich echt mal Dampf ablassen. Das man ein Zitat so verdrehen will und dem Künstler etwas komplett anderes in den Mund legt, hat das mit Journalismus nichts zu tun. Das ist Rufmord und eine absolute Frechheit!!! Absolute Minusleistung von den Autoren_innen. (Nicht, dass ich noch von euch als Gender Nazi tituliert werde.) Eigentlich wäre hier eine Richtigstellung eurerseits angebracht und die einzig richtige Reaktion. Sonst würde ich mal gerne eure Argumente hören, womit ihr diese Thesen rechtfertigt.

Starkes Ding. Zeigt mal wieder, dass Rap doch Abitur braucht, weil die Mehrheit einfach viel zu dumm ist. Humorvoller Track schön, dass dieser sehr subtil und nicht mit der Holzhammermethode ist der auch einen wahren Funken in sich trägt. Ernster/Härterer Rap ist größtenteil migrantengeprägt, alleine schon aufgrund der prekären sozialen Verhältnisse. Das ist ja nicht verwerflich und soziologisch wie auch politisch zu begründen, aber auch einfach ein Fakt. Was haben denn Marteria, Trailerpark und Casper (übrigens Deutsch Amerikaner) denn mit dieser besagten Szene zu tun? Das ist ja schon wieder ein ganz anderes Subgenre. Wie schon geschrieben sind die einzigen härteren, deutschen Rapper Fler und die Jungs von 187. Und alleine an Flizzy kann man ja erkennen, wie schwierig er es oftmals hatte und wie oft er (auch aufgrund seiner Herkunft und den damit zusammenhängenden Songs) runtergemacht wurde. Rassismus ist nämlich nicht die Unrückung/Beleidigung der „Nicht Deutschen“, sondern einer anderen Ethnie und da gehören auch die „bösen, privilegierten Weißen“ dazu.

was für ein unsinn zu behaupten man hat es als weisser schwerer. da muss man dann die eine rap subklasse nehmen, die nicht von nicht kanaken oder schwarzen dominiert wird: authentischer gangsta rap.

de facto verkaufen weisse in viel mehr hiphop klassen viel mehr, weshalb es hier eine privilegs diskussion ist, wenn sich beschwert wird, dass es ja ‚unfair‘ sein, dass man einem typen wie dcvdns in diesem genre es halt nicht so gerne über seinen ’struggle‘ zuhört wie einem xatar etc.

> dafür hat er es aber in jedem anderen hiphop sub genre in deutschland viel leichter, als wie wenn ein manuellsen jetzt versucht einen song wie holz zu machen.

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über Flers mögliches Karriereende nach seinem kommenden Album „Flizzy“. Im Artikel mutmaßten wir bereits, wie ernst diese Aussage zu nehmen ist. Nun hat Fler sich auf Twitter geäußert und klar gemacht, dass die Zweifel an seiner Ankündigung berechtigt waren.

Er wendet sich an seine Fans und fragt verwundert,
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ob denn tatsächlich jemand geglaubt habe, dass er mit Rap aufhöre: