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Ich habe ein Haus von 1892, in welchem ich vor kurzem in 2 Räumen im 1. OG die Holzdielen Freilegen lassen habe. Das Haus hat Holzbalkendecken, auf welchen die Dielen (Fichte oder Tanne) genagelt sind. Die Zwischenräume sind mit vermutlich Schutt aufgefüllt. Die Holzdielen sind eigentlich in einem guten Zustand, aber leider sind die Spalten zwischen den Dielen teilweise bis zu 8 mm breit und einige Nägelköpfe rostig. Wenn man durch die Ziwschenräume der Spalten schaut, erkennt man, dass der Schutt o.ä. bis fast an die Dielenunterseite geht. Meine Fragen:

(a) war der Holzdielenboden ursprünglich bei den Altbauten nur der Untergrund für einen Bodenbelag (so wie heutzutage Estrichelemente)? Oder hatte man früher auch nichts auf den Holzdielen drauf?

(d) Was muss ich unter einen Teppichläufer legen, damit durch das Staubsaugen sich keine Schuttteilchen bzw. Sandkörnchen zwischen Holzdielen und Teppich ansiedeln?

Leider kenne ich niemanden in meinem Bekanntenkreis, der einen Altbau hat und eine Holzdielendecke freilegen lassen hat. Daher muss ich hier um Rat fragen.

Freue mich auf Antworten und bedanke mich schon mal im vorraus!

So einfach geht’s leider nichtHallo, Dirk!

So einfach geht es leider nicht. Frage a) lässt sich nicht so pauschaul beantworten. viel von der Region, dem damaligen Erbauer und dessen Vermögen ab.

b) Nut und Feder kannte man schon, das zugrunde liegende Prinzip ist eigentlich den Zimmermannsleuten und Tischlern im Mittelalter bekannt („Stichwort: Holzverbindungstechniken“). Im Gegensatz zu heute, wo man mit Maschinen Nut und Feder bei Bedarf auf 1/10mm passend Fräsen kann, hatte man damals die Maschinen nicht, um das für Dielen zu machen. Also hat man es gelassen.

c) Das hängt davon ab, was in den Spalten ist. Wenn bspw. tierische Exkremente darin sind (Fledermäuse, Mäuse, Marder, .) dann Vorsicht. Ich rate dringend vor allen Maßnahmen erst mal genau zu klären, was da drin ist. „Vermutlich“ ist da nicht ausreichend; man saniert sonst schnell in die falsche Richtung.

d) Das Problem wird wohl eher sein, dass der Staub durch den Teppich in die Ritzen fällt, besonders der Feinstaub. Das merkt man ja schon, wenn man eine normale Fußmatte am Eingang hochhebt. Um durch einen Teppich hindurch Staub aus den Ritzen zu saugen, bräuchte man in etwa die Saugleistung einer kleinen Kehrmaschine : )

Mein Vorschlag: Erst einen genauen berblick verschaffen, und dann dem Ergebnis entsprechend sanieren. Im Zweifelsfall, wenn es die Tragbalken hergeben, den alten „Schutt raus, eine gute Schüttung rein, und anschließend neue Dielen drauf. Sieht klasse aus und macht oftmals nicht mehr Arbeit, als Ausbesserungsarbeiten an beschädigtem Material. 40 Jahre Teppiche bzw Linoleum auf den Dielen gelegen haben, ist es eigentlich unmöglich, dass sich dort noch Exkremente von Fledermäusen oder Mardern befinden. Ausserdem ist es auch der Boden vom 1. OG und nicht vom EG. Dass sich vor über 40 Jahren mal eine Maus dorthin verirrt hat, will ich nicht ausschliessen, aber von dieser dürften keine bedenklichen berreste mehr vorhanden sein.

zu (d): Mein Staubsauger hat 1600 Watt und saugt tatsächlich Sandkörnchen durch den Teppich hoch. Und wenn ich mit der Düse direkt auf die Spalten gehe, höre ich es rieseln. Eine Etage höher liegen die Dielen schon ewig frei und man kann ohne Probleme einen Teppich drauflegen. Ich gehe davon aus, dass dort der Schutt derselbe ist, wie im 1. OG. Vermutlich muss ich erstmal einige Monate über die Fugen saugen, bis nichts mehr hochkommt.

brigens hat ein Parkettlegerbetrieb mir gesagt, dass ich ruhig den Boden Abschleifen und versiegeln lassen könne, wenn er mir gefällt.

Vielleicht gibt es hier im Forum Leute, die mir ihre Erfahrungen von ähnlichen Problemen berichten können. Würde mich darüber sehr freuen!

D. Hein

guter Staubsauger : )zu Ihrer Frage von a): in der Regel (natürlich nicht ohne Ausnahme) war die Art der Dielen ein Anzeichen: bessere und härtere Hölzer waren schon immer teurer als weiches, schnell nachwachsendes (Nadel)holz.

Teppiche konnten sich früher in der Tat nur wohlhabende Leute leisten.

Eine Bitte: folgen Sie dem Vorschlag des Parkettlegers nur eingeschränkt. Das Abschleifen ist eine gute Idee, am besten einen Tellerschleifer nehmen (Bandschleifer trägt zuviel ab),

und mit verschiedenen, immer feineren Körnungen arbeiten. Dann kommt die Maserung wider gut heraus. Aber bitte nicht „versiegeln“!!! Holz muss atmen können. Ich empfehle das Bodenwachs von der Fa. OSMO, das hat bei Bekannten ein Super Ergebnis gebracht: aufgetragen, mit dem Tellerschleifer poliert nochmals dünn aufgebracht und nochmals poliert. Eine super Optik, der Boden ist selbst gegen Cola und Rotwein gut geschützt. Die Schleiferei und Poliererei kann mit Leihgeäten aus Baumärkten gut selbst machen. Aber es gibt wie beim Schleifen üblich eine ziemliche Sauerei. Den Staub findet man, wenn man nicht vorsichtig ist und alles zuklebt und sämtliche Türen verrammelt, in der ganzen Bude wieder. die Dielen lieber wachsen oder mit einem Hartöl behandeln statt sie zu versiegeln. Allerdings hat mein Tischler,
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der sonst auch alles Holz wachst statt zu lackieren, für das Treppenhaus unseres Einfamilienhauses von 1930 davon abgeraten. Ebenso für die Treppenstufen aus Eichenholz. Sei zu empfindlich und zu schnell abgenutzt. Die Oberfläche soll auch eine „Kinderbeanspruchung“ aushalten. In dem Bereich des Treppenhauses wird ansonsten nur gelegentlich mit Straßenschuhen gegangen.