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wir haben vor eine Fachwerkgarage zu bauen. Die Bodenplatte aus Beton ist fertig. Jetzt soll der Sockel folgen. Vom Zimmermann wurde uns ein Sockel aus Kalksteinen empfohlen. (Wandstärke 24 cm und 0,50 m hoch, 2 Steinreihen). Gehen auch normale HLZ? Was ist die bessere Wahl da auch der Sockel teilweise aussen mit Erdreich angeschüttet wird? Ist Kalkstein nicht feuchigkeitsempfindlicher? Wo und aus welchem Material muss eine Horizontalabdichtung vorgesehen werden direkt unterm Holz (12 er Balken)oder in der Horizontalfuge 24 cm drunter?? Muss ein Balkenschuh oder ähnliches als kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Mauerwerk und dem untersten Balken vorgesehen werden oder reicht ein „loses“ auflegen?

Nehme dankend jeden guten Rat an.

Optisch ansprechender wäre natürlich ein Ziegelverblender. Da eine kraftschlüssige Verankerung erforderlich ist und die DIN hier einen oberseitigen Abschluss des Mauerwerks mit einem Ringanker vorschreibt, würde ich eine Aussenschale von 11,5 cm mauern und die Innenseite einschalen und betonieren. Dann kann auch eine ordentliche Verbindung zwischen Holz und Wand hergestellt werden. Und die Kraftschlüssige Verankerung des Fachwerks müsste dann zur Betonplatte erfolgen, da Mauerwerk diese Kräfte nicht aufnehmen kann. Noch größerer Blödsinn ist deine Theorie bezüglich, arbeitendes Holz zerstört Steinsockel. Dann dürfte es eigentlich keine Fachwerkhäuser mehr geben.

Bei Senkrecht wirkenden Kräften bedarf es auch wohl keiner Kraftschlüssigen Verbindung gegen seitliche Kräfte. Oder beginnt in 50cm Höhe bereits das Dach mit ev. seitlichen Schubkräften.

Auf dem Bild meine Garage ohne Ringanker oder Kraftschlüssige Verbindung. Genau wie vor dem umsetzten. Und das hat 130 Jahre gehalten. In meinem Wohnhaus hält’s ohne auch schon 175 Jahre.

Gruß Jürgen

zu Verdeutlichung noch ein zweites Bild.

Und für Harka es geht ohne Ringanker und Balkenschuhe oder änliches.

Gruß nochmal Jürgendann gibts bei Euch unterhalb von 10 m keinen Wind?Ich wohne auf 68 Meter über Null und in den letzten 175 Jahren ist hier so mancher Sturm durchgerauscht, wie im Norden halt üblich.

Mein Wohnhaus steht auf Findlingen und ist nicht weggeweht.

Der Fachwerkanbau von 1921 steht auf einer ca. 75cm Hohen Klinkerwand. Weder hat das arbeitende Holz noch der Wind dem Gebäude oder der Klinkerwand etwas angetan.

Gruß Jürgen

sinnvoll bauen Olaf aus Sachsen

sollte man immer. Man kann probieren, ob es gut geht,
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besser ist der beraten, der für sich selber auf Nummer sicher geht. Ich verstehe nicht die ganze Aufregung, ob nun verankern oder nicht:

Vorschlag: Sockel mauern und an mehreren Stellen (aller 1 bis 2 m) eine große Ankerschraube (Ringankerbolzen) 12 mm in die Bodenplatte einbohren und auf das Gewinde eine Verlängerung über eine Verbindungsmutter aufsetzen. Das über die Mittelfuge bei einer 24er Wand über den Sockel und die Mauerschwelle ragen lassen, Pappe drauf und Mauerschwelle anschrauben. Das ist Preiswert und doch bringt es Sicherheit, auch wenn Jürgen andere gute Erfahrungen gemacht hat. Willst Du das Gegenteil riskieren ? Nur den Sockel sozusagen als Gewicht „anbinden“ da kann man auch gleich beten oder es sein lassen. Die Mörtelfuge zwischen Bodenplatte und Sockel hält fast keine Scheerkräfte ab oder ist ein Statiker anderer Meinung ??

Materialwahl ist Geschmackssache, könnte ebenso Schwerbetonstein mit Putz oder zugerichtete Bruchsteine sein. Der Beton der Bodenplatte dürfte, wenn geglättet, Abdichtung genug sein, ansonsten Dichtschlämme auftragen ist aber verbundmindernd. Außen im aufzufüllenden Bereich auf alle Fälle Abdichtung (Dichtschlämme).
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