parajumper harraseeket Schlaflose Helden ohne Gesicht

parajumper clothing Schlaflose Helden ohne Gesicht

Wenn es sich die Formel 1 Superstars l im Hotelzimmer gem gemacht haben, liegen sie noch immer mit schmierigen Fingern unterm Auto. Sie verdienen keine Millionen und doch w nichts ohne sie laufen das ist die harte Welt der Formel 1 Mechaniker. Geht mal was schief, wird sofort mit dem Finger auf sie gezeigt. L alles nach Plan, heimst der Pilot die Lorbeeren ein. Oder der Stratege. Oder der Teamchef. Mechaniker werden hingegen nie als Helden hochstilisiert.

Insgesamt sind es rund 400 Mechaniker, die sich an 19 Wochenenden im Jahr voll dem Team unterordnen. Sie sind 200 Tage lang weg von zuhause, sind oft ledig oder geschieden. Und auch der Ruhm h sich in Grenzen, wie Teamchef Peter Sauber gegen der ‚FAZ‘ best „Sie werden nicht viel besser bezahlt als ein Industriemechaniker in der Schweiz.“ Pro Jahr verdient ein Mechaniker rund 40.000 Euro wie bei den Piloten sind auch ihre Vertr erfolgsabh sie bekommen Bonusgelder f WM Punkte, Podestpl und Siege. So will man die Motivation im Team hochhalten.

Und auch der s Entwicklungsingenieur Anton Stipinovich, der bereits f Red Bull, Ferrari und McLaren gearbeitet hat, wei warum die Mechaniker solch enorme Strapazen auf sich nehmen: „Wenn sie es auch nicht gerne zugeben: Sie lieben diesen Job. Es ist kein normales Leben, denn man ist vier bis zehn Tage am St von zuhause fort. Und wenn du nach Hause kommst, hast du es schwer, dich wieder umzustellen. Viele Menschen in dieser Branche haben kein Familienleben, oder zumindest kein problemloses. Aber niemand wird gezwungen. Am Ende der Saison gibt es unterschiedliche Meinungen manche sagen, das war ihre letzte Saison und sie w nie wieder kommen. Und dann nach den Ferien k sie es gar nicht mehr erwarten, weiterzumachen.“

Durch das Testverbot kommen neue Teile ungetestet auf das Auto. Da erlebt man oft unliebsame Das F Schacht System brachte bei Red Bull nach dem ersten Trainingstag in Istanbul nicht den gew Erfolg also blieb den Mechanikern nichts anderes als es Nacht wieder auszubauen. Diese langwierige, komplexe Operation begann aber erst in den sp Abendstunden, denn zuerst mussten die Fahrer und Ingenieure die Daten des ersten Trainingstags analysieren und bez des F Schachts eine Entscheidung treffen: Mehr als eine Stunde Schlaf war da nicht drinnen, denn auch am n Tag sind die Mechaniker gefragt.

An einem Rennwochenende sind sechzig Stunden Dienst eher das Minimum das kann freilich b Folgen haben. Das Formel 1 Deb von Nick Wirths Virgin Rennstall brachte die Mannschaft derma an die Grenzen, dass ein ausgelaugter Mechaniker den Zentralverschluss des linken Vorderreifens nicht ordentlich festschraubte. Einige von uns haben in keiner Nacht sechs Stunden Schlaf“. Als Vorbild dient die US amerikanische IndyCar Serie: „Als ich 2004 bei den IndyCars war, kamen p um 17:30 Uhr ein paar bewaffnete M mit einem Vorh Da war Ruhe in der Kiste! Es geht also, wenn man nur will.“

Was in der Hektik passieren kann, bewies die Force India Mannschaft in Hockenheim: Weil Adrian Sutil und Tonio Liuzzi nach der ersten Runde unplanm die Box ansteuerten, verwechselte man die Reifen. Der Deutsche wurde mit drei harten und einem weichen Reifen auf die Strecke geschickt, beim Italiener passierte das Gegenteil. Sp dann war das Rennen f die Truppe gelaufen die Mechaniker wurden mit Spott Noch am Vortag musste man einlegen: Liuzzi hatte seinen Boliden im Qualifying an der Boxenmauer zerst wirklich die besten Kr f die Boxencrew zu finden, lie sich Red Bull von der NASCAR Serie inspirieren. „Da profitieren wir sehr von den Erfahrungen mit unserem NASCAR Team“, best Red Bull Motorsportkonsulent Helmut Marko gegen ‚ServusTV‘. „Wir haben einen eigenen Physiotherapeuten engagiert, der aus einem Pool von 45 Mechanikern f jede Position beim Boxenstopp nach k Merkmalen den Richtigen aussucht.“ Das hat sich ausgezahlt: Die Boxencrew von Sebastian Vettel und Mark Webber z zu den besten der gesamten Formel 1.

Fr war es noch m als Mechaniker in der Formel 1 Karriere zu machen. Und zwar bis ins Management. Ob das in Zeiten wie diesen noch m ist, ist fraglich. Zu klar sind die Strukturen, zu professionell ist die Formel 1 geworden. Einer, der es jedenfalls geschafft hat, ist Ex McLaren Teamchef Ron Dennis. Gr und ein fast krankhafter Hang zum Perfektionismus lassen den ehemaligen Mechaniker von Jochen Rindt auch nicht davor zur mit seinem Supersportwagen McLaren MP4 12C eine Art neuer Enzo Ferrari werden zu wollen.

Dass er aber auch alles mitbrachte, um ein perfekter Formel 1 Mechaniker zu sein, beweist seine Geschichte: Er verbrachte oft Stunden damit, den gesamten Wagen zu zerlegen, jedes Teil sorgsam zu reinigen und das Ganze dann wieder zusammenzubauen. Sein ehemaliger Partner Neil Trundle erinnert sich an gemeinsame Brabham Zeiten, wo Dennis Chefmechaniker war: „Brabhams Fahrzeuge waren immer die, die am besten aussahen, am sch gl und am saubersten und am perfektesten vorbereitet waren das galt auch f die Fabrik: Als der Konstrukteur einmal auf Urlaub war, stiftete uns Ron an, die ganze Werkstatt zu streichen. Er selbst packte am meisten zu.“
parajumper harraseeket Schlaflose Helden ohne Gesicht