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Bei der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) produziert die Schilddrüse zu viele Schilddrüsenhormone. Weil der Körper sie nicht benötigt, entsteht ein berschuss. Diesen Zustand nennt man Hyperthyreose. Die Hyperthyreose verursacht einen gesteigerten Stoffwechsel.

Die Schilddrüse liegt im unteren Bereich des Halses, knapp unterhalb des Kehlkopfs. Ihre Aufgabe liegt in der Produktion von Stoffwechselhormonen. Die wichtigsten Hormone sind L Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese Hormone beeinflussen den Energiestoffwechsel und das Zellwachstum. Fast immer sind für die übermäßige Produktion von Schilddrüsenhormonen die Schilddrüsenautonomie und Morbus Basedow verantwortlich. Bei der Schilddrüsenautonomie ist diese Funktion außer Kraft gesetzt: Die Schilddrüse stellt in einigen ihrer Areale unkontrolliert Hormone her, die zu einer berfunktion führen. Am häufigsten kommt diese Autonomie bei einem Jodmangelkropf (Struma) vor. Durch den Jodmangel vergrößert die Schilddrüse ihr Volumen, um die Hormonproduktion so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Die Abwehrstoffe stimulieren dabei die Schilddrüse, sodass sie vermehrt Hormone produziert. Außerdem bilden sich Entzündungen. Die genauen Ursachen für Morbus Basedow sind bislang noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet neben einer erblichen Veranlagung multifaktorielle Gründe, die bei der Entstehung zusammenwirken. Als mögliche Auslöser werden Hormonstörungen und Infektionen diskutiert.

Eher selten kommen andere Erkrankungen wie Schilddrüsentumoren oder Entzündungen der Schilddrüse als Ursache für eine Schilddrüsenüberfunktion infrage. Allerdings müssen nicht zwangsläufig alle Symptome auftreten. Häufig zeigen sich aber mehrere der nachfolgenden Merkmale.

ußerliche Anzeichen für eine Schilddrüsenüberfunktion sind der Jodmangelkropf (Struma) und das so genannte Glotzauge (Exophtalmus). Der Jodmangelkropf ist eine Vergrößerung der Schilddrüse. Die normalerweise nicht zu ertastende Schilddrüse lässt sich ertasten, im fortgeschrittenen Stadium nimmt auch der Halsumfang zu. Beim Glotzauge treten die Augen aus den Augenhöhlen hervor.

Weitere, eher unspezifische Beschwerden sind:Nach der Besprechung der Krankheitsgeschichte (Anamnese) mit dem Arzt folgt die körperliche Untersuchung mit Abtastung der Schilddrüse. Lässt sich die Schilddrüse ertasten, weist das auf einen Jodmangelkropf (Struma) hin. Der Jodmangelkropf ist ein häufiges Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion.

Wichtig ist auch die Bestimmung der Schilddrüsenhormone im Blut. Ist deren Anteil erhöht, handelt es sich fast sicher um eine berfunktion der Schilddrüse. Lassen sich zudem Schilddrüsenantikörper nachweisen, ist Morbus Basedow die Ursache für die Schilddrüsenüberfunktion.

Weitere diagnostische Maßnahmen sind die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) und die Schilddrüsenszintigraphie. Mithilfe der Schilddrüsenszintigraphie lassen sich Funktions und Speicherfähigkeit der Schilddrüse überprüfen. Eine jodierte, leicht radioaktive Flüssigkeit wird in die Vene injiziert und anschließend deren Verteilung in der Schilddrüse dokumentiert. Sie können zwar unabhängig von der Ursache eingesetzt werden,
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lindern jedoch bei einer bestehenden Schilddrüsenautonomie nur die Symptome. Mögliche Nebenwirkungen von Zyostatika sind Veränderungen im Blutbild und allergische Reaktionen. Deshalb ist es ratsam, während der Behandlung mit Zyostatika regelmäßige Blutkontrollen durchzuführen.

Bei Morbus Basedow wird die medikamentöse Therapie etwa ein Jahr lang durchgeführt, um einem Wiederauftreten vorzubeugen. Kommt es nach Absetzen zu einer erneuten Schilddrüsenüberfunktion, ist eine Operation oder eine Radiojodtherapie ratsam.

Nach einem Wiederauftreten (Morbus Basedow) und wenn die Schilddrüsenautonomie die Schilddrüsenüberfunktion verursacht, ist eine Teilentfernung der Schilddrüse sinnvoll.

Während der Operation wird ein Teil der Schilddrüse entfernt. Das verbleibende Gewebe ist dann nicht mehr in der Lage, zu viele Schilddrüsenhormone zu produzieren. Obwohl die Schilddrüsenoperation relativ risikoarm ist, kann es trotzdem in seltenen Fällen zu Verletzungen von Nerven und Gefäßen kommen.

Auch die Radiojodtherapie hat eine Verkleinerung der Schilddrüse zum Ziel: Dazu ist jedoch kein Eingriff nötig, denn die Resektion erfolgt über radioaktives Jod. Es wird als Kapsel oder Tablette über einen bestimmten Zeitraum eingenommen. Die Schilddrüse speichert das radioaktive Jod ein so wird das Schilddrüsengewebe zerstört. Die Radiojodtherapie ist nur unter isolierten Bedingungen im Krankenhaus möglich, da der Körper während der Einnahme einen geringen Anteil der Radioaktivität nach außen abgibt. Während die Behandlung bei Morbus Basedow häufig gut anschlägt, kann es jedoch auch nach Jahren noch zu einem Rückfall kommen. Oftmals bildet sich die berfunktion aber auch von allein zurück. Die Schilddrüsenautonomie ist immer behandlungsbedürftig. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt, besteht das Risiko einer thyreotoxischen Krise. Zu dieser akuten Verschlimmerung der Schilddrüsenüberfunktion kommt es häufig nach der Gabe einer hohen Dosis von Jodid. Symptome einer thyreotoxischen Krise sind Herzrasen, Bewusstseinsstörungen, hohes Fieber und Zittern. Es empfiehlt sich nicht,
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die tägliche Jod Dosis eigenmächtig durch Ergänzungspräparate zu erhöhen.