winterjacken parajumpers damen Bambergs Neuzugang Janis Strelnieks im Porträt

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Mit Janis Strelnieks komplettieren die Brose Baskets ihre Ausländerrotation. Der 24 Jahre alte Lette kommt von Budilvenik Kiew und verleiht den Bambergern europäischen Flair. Beim diesjährigen Supercup nutzten viele Fans in Freak City die Gelegenheit, sich den Neuzugang erstmals live anzusehen. Grund genug für Court Review den Letten nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen, um einen kleinen Einblick zu geben auf was sich die Fans der Beko BBL und insbesondere der Brose Baskets einstellen können.

Stärken Three and P

Der lettische Nationalspieler verkörpert einen Spielertypen, wie man ihn in Bamberg schon lange nicht mehr gesehen hat. Ein europäischer, sehr wurfstarker Aufbauspieler, der es versteht seine Mitspieler hervorragend in Szene zu setzen.

Strelnieks lässt sich dabei prinzipiell als Pass First Spieler bezeichnen. Sein Hauptanliegen ist es nicht selbst zu schießen, schenkt ihm die Verteidigung jedoch nicht genug Aufmerksamkeit, bedankt er sich recht herzlich und befördert das Leder sicher durch die Reuse. Offene Mitspieler findet er sehr sicher und präzise und nur ganz selten kommen die Bälle abseits der Brusthöhe.

Eine weitere Stärke, die heutzutage absolut nennenswert ist: Der Pass in den Lowpost, auch bekannt als Post Entry Pass. Das mag im ersten Moment als leichtes Unterfangen erscheinen, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch um etwas, das viele jüngere Spieler nicht mehr beherrschen. Vergangene Saison konnte man auch in Bamberg oft beobachten, dass die Pässe zu Maik Zirbes oder Elias Harris mehr als schlampig gespielt wurden. Von Strelnieks wird man diesen Fehler selten sehen.

Sein Wurf ist vor allem im Catch and Shoot jenseits der Dreierlinie brandgefährlich, wer ihm hier zu viel Platz gibt, wird es bitter bereuen. Damit sorgt er für besseres Floor Spacing, was wiederum den Kollegen Wanamaker, Brown Co. mehr Platz für den Zug zum Korb verschaffen sollte.

Unverzichtbar für einen modernen Guard ist die Fähigkeit, das Pick Roll zu laufen. Mit Wanamaker und Brown hat man in Bamberg bereits zwei Leute, die dies gut bis sehr gut können. Strelnieks kommt nun noch hinzu, unterscheidet sich in der Art und Weise aber signifikant von seinen amerikanischen Kollegen. Er sucht nicht primär den eigenen Abschluss, sondern reagiert auf das, was die Defense und der Abroller ihm bereit stellen. In den meisten Fällen hat er das richtige Timing für den Pass auf den abrollenden Spieler und ermöglicht diesem eine gute Chance auf leichte Punkte. Das Anspiel kann hier als Lob, Bodenpass oder ganz traditionell erfolgen höchstpräzise selbstverständlich.

Durch das korrekte Lesen der Verteidigung findet er aus dem Pick Roll heraus auch freie Schützen abseits des Balles, beispielsweise wenn am Abroller geholfen oder gedoppelt wird. Wie Strelnieks Löcher in der Defensive findet und ausnutzt, ließ sich im Länderspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft gut erkennen. Hier netzte der Lette mehrmals ganz easy ein, nachdem die DBB Jungs in der Verteidigung zu unkoordiniert aufgetreten waren.

In Kiew Playbook ließen sich einige Elemente der Princeton Offense erkennen,
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die viel auf Backdoor Cuts und Bewegung abseits des Balles setzt. Diese Dinge hat Janis, dank seines guten Spielverständnisses, absolut verinnerlicht. Auf diese Weise ist er für die Defense auch ohne Ball in der Hand doppelt gefährlich, da man ihn nie aus den Augen lassen darf.

Dank dem sehr sicheren Ballhandling, kann Coach Trinchieri Strelnieks auch guten Gewissens den Spielaufbau überlassen. Das nötige Gefühl, wann er aufs Gas bzw. die Bremse drücken muss liegt ihm im Blut, sowohl in Euroleague als auch im Eurocup konnte er dies auch in kritischen Situationen bereits beweisen. Hier steht er Wanamaker Co. schon in Einigem nach, was wiederum sein defensives Potenzial reduziert. Er ist bei weitem kein lustloser oder mieser Verteidiger, sondern lediglich physisch limitiert. In seinem Zeugnis würden wir wohl ein war stets bemüht vorfinden.

Diese Limitierung äußert sich dann vor allem bei der Verteidigung am Ball und im Pick Roll. Hier fehlt es dann auf internationalem Niveau einfach an Schnelligkeit, zudem bleibt er des fteren noch in Blöcken hängen oder schafft es nicht rechtzeitig sie zu überwinden.

Auch der Zug zum Korb samt Abschluss leidet unter der begrenzten Athletik, dessen ist sich Janis aber auch bewusst, weshalb er den Zug zum Korb nicht erzwingt. Stattdessen bevorzugt er es, seine Mitspieler in Szene zu setzen. Der negative Effekt dessen ist wiederum, dass er für die Verteidigung weniger direkte Gefahr ausstrahlt. Dies gilt dann auch im Pick Roll.

Anders als Thompson, Brown und Wanamaker ist Strelnieks keiner, der seine eigenen Würfe effizient aus dem Dribbling kreiert, kein natürlicher Scorer. Bei der derzeitigen Konstellation der Bamberger Mannschaft ist dies aber auch nicht nötig.

Fazit Die ideale Ergänzung

Viele Stimmen forderten es, nun bekommen sie es: Einen Europäer im Kader der Brose Baskets. Seine Stärken und Schwächen wurden erläutert und insgesamt muss man an dieser Stelle ein großes Kompliment an Wolfgang Heyder und Andrea Trinchieri aussprechen. Die gesamte Kaderplanung erscheint sehr durchdacht und ergibt rundum Sinn. Die Spieler sind allesamt variabel, auch Strelnieks kann auf der 1 2 spielen. Seine Fähigkeiten ergänzen die der anderen Neuzugänge perfekt, ebenso können Janis Schwächen voraussichtlich kompensiert werden.

Der neue Trainer hat jedenfalls eine weitere vielseitige Waffe ins Team geholt, mit der man sehr variabel spielen kann. Beispielsweise könnte man in einem Lineup aus Strelnieks, Brown, Thompson, Duncan und Theis mit 5 Mann draußen agieren, mit ständiger Gefahr von der Dreierlinie und massig Platz für den Zug zum Korb.

Es bleibt spannend, wer nun auf der letzten deutschen Position verpflichtet wird,
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in Bamberg kann man sich aber auf die neue ra freuen soviel ist sicher!