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Die Gastgeber dominierten in der ersten Halbzeit klar gegen die Berliner und führten zur Halbzeit bereits mit 51:32. Nach der Pause verteidigte Alba aggressiver, gestattete dem TTL weniger Punkte, agierte auch in der Offense konzentrierter und konnte den Rückstans bis fünf Minuten vor Spielende auf neun Punkte verkürzen (75:66). Diesen Vorsprung konnten der TTL Basketball Bamberg jedoch routniert nach Hause spielen und gewann aufgrund der geschlosseneren Teamleistung verdient.

Etwas überraschend setzte sich der bayerische Vertreter aus Gröbenzell gegen die favorisierten Hertener Löwen durch, hatten diese doch in der Zwischenrunde schon Alba Berlin besiegt. Die Gröbenzeller überraschten mit einer klaren berlegenheit bei den Rebounds und kamen so immer wieder zu zweiten Wurfchancen, während die Hertener in der Offense immer wieder unglückliche Aktionen hatten. Letzendlich gewannen die unbeschwert aufspielenden Jungs von Slama Jama Gröbenzell verdient gegen die tief enttäuschten Hertener Löwen.

Bester Werfer bei Herten war Edwald D. mit 22 Punkten. Auf Gröbenzeller Seite stachen Svinger P. mit 19 und Wohobsky H. mit 20 Punkten hervor.

Spiel Platz 3 Alba Berlin / Hertener Löwen (59:56)

In einem engen Spiel behielten die Berliner letztendlich verdient die Oberhand und siegten im Spiel um Platz 3 mit 59:56. Beste Werfer Alba Berlin: Weidemann 21, Beckmann 15 Beste Werfer Hertener Löwen: Cadez 12, Ewald 11.

Finale TTL Basketball Bamberg / Slama Jama Gröbenzell (71:62)

Gegen die entfesselt aufspielenden Gröbenzeller taten sich die TTL Jungs zu Beginn recht schwer und agierten oft überhastet. Konnten sich aber im zweiten Viertel bis auf 38:23 absetzen. Nach der Halbzeit starteten die Oberbayern eine Aufholfjagd und machten das Spiel wieder spannend. Angetrieben vom Shivan Potthast kamen die Gäste bis auf vier Punkte wieder heran, bevor der Kapitän der Bamberger, Nils Haßfurther, in der hektischen Schlussphase mit 4 sicher verwandelten Freiwürfen den Sieg und die Deutsche Meisterschaft für Bamberg sicherte.

One Team One Dream: Die U15w des HTC erfüllt sich ihren Traum und ist deutscher Meister 2013

In einem äußerst anspruchsvollen Final Spiel auf höchstem Niveau ist es der geschlossenen Herner Mannschaftsleistung der U15w zu verdanken, dass der Herner TC den Titel Deutscher Meister U15w“ holen konnte! Bereits zu Beginn des Final Four ließen die Herner Mädchen keinen Zweifel am Erfolg ihrer Mission: Gegen den TSV Grünberg gelang ein überzeugender 79:39 Sieg, bei dem schon zur Halbzeit (26:47) die Messe gelesen und der Blick auf Sonntagmittag gerichtet werden konnte. Anna Lappenküpper führte in der Offensive Regie, penetrierte häufig direkt zum Korb und konnte ihrem Team XX Punkte bei steuern. In der Defense arbeiteten die Spielerinnen für einander, Pia Proske beherrschte die Zone im Rebound und Jenny Strozyk wandelte die Ballgewinne blitzschnell in Fastbreakpunkte um. Grünberg konnte im ganzen dritten Viertel bei 4 Punkten gehalten werden, beim Abpfiff stand ein verdienter 79:39 Sieg zu Buche.

Nach dem im zweiten Spiel des Samstags Wolfenbüttel die ChemCats Chemnitz mit 54:50 geschlagen hatte und im Spiel um Platz drei sich Chemnitz gegen Grünberg mit 73:54 durchsetzen konnte, hieß der Gegner im Finale um 12 Uhr erneut Wolfenbüttel. Das Hinspiel in Berlin bei der Nord Westdeutschen Meisterschaft vor einer Woche wurde nach einem Rückstand in der Halbzeit zum Schluss deutlich mit 20 Punkten Differenz gewonnen. Doch in Herne, im Finale, vor den zahlreichen eigenen Zuschauern war die Anspannung und Nervosität sehr groß. Die Hernerinnen fanden nicht ins Spiel und lagen nach dem ersten Viertel mit 6:10 zurück. Durch einen erfolgreichen Dreier von Hanna Hahn und einem direkt folgenden Treffer von Pia Proske zu Beginn des zweiten Viertels kam der HTC bis auf einen Punkt heran. Nun kamen auch alle anderen Herner Mädchen ins Spiel und die Bälle flogen den Wolfenbüttlerinnen nur so um die Ohren. Insgesamt drei erfolgreiche Dreier konnten in diesem Viertel zum Herner Punktekonto beigesteuert werden. In der Verteidigung agierte besonders Hanna Hahn sehr gut, die immer zum richtigen Zeitpunkt zur Helpside kam. Unter den Körben war Malina Sola stark, die viele Rebounds fischen konnte. Doch in dieser ersten Halbzeit kamen die Hernerinnen schnell in Foultrouble; gleich drei Spielerinnen aus der Starting Five hatten jeweils 3 Fouls, doch da rentierte sich die tiefe Bank auf Herner Seite. Mit einer hauchdünnen 8 Punkte Führung ging man in die zweite Halbzeit.

Wolfenbüttel fand besser ins Spiel und legte einen 7:0 Run hin, bevor die Herner Trainerinnen Miriam Siebert und Magda Gawronska eine Auszeit nahmen, um die Mädchen zurück ins Spiel zu führen. Doch mit einem Drei Punkte Treffer von Wolfenbüttel kam es zum Ausgleich in der 26. Minute (32:32). Herne kämpfte erbittert weiter und versuchte immer wieder einen Weg durch die sehr tief stehende Mann Mann Verteidigung zum Korb zu finden. Anna Lappenküper nutzte die absinkende Verteidigung, um Wolfenbüttel einen Dreier einzuschenken und die Führung zu halten. Mit einer knappen 3 Punkte Führung ging es ins letzte Viertel, in dem vor allem Anna Lappenküper und Jenny Strozyk Verantwortung übernahmen und einige Treffer durch bemerkenswert schnelle Penetration erzielen konnten. Durch die viele Fouls beim Penetrieren wurden die Hernerinnen immer wieder an die Freiwurflinie gezwungen. Es war eine unheimlich hohe konditionelle und psychische Belastung für die jungen Mädchen, weshalb die Trefferquote nicht berauschend war. Jedoch war es nun wieder Jenny Strozyk, die in der letzten Minute 3 von 4 wichtigen Freiwürfen versenkte und so die Führung nicht mehr abgegeben wurde. Als dann der Schlusspfiff kam, lagen sich alle Herner Spielerinnen sowie die Eltern, Trainer und Helfer jubelnd in den Armen.
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